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ABOUT MIKE SHINODA

Konzerttermine in Deutschland

Der Konzerttermin am 29.08.2018 im Palladium Köln ist schon länger bekannt, doch heute erreichte uns die Nachricht, dass ein weiterer folgen wird: Am 06.09.2018 wird Mike in der Stadthalle Offenbach auftreten.

LPU-Presale am 27.06.2018 10am(CET)

Öffentlicher Sale am 29.06.2018 10am(CET)

Überblick:

29.08.2018 -> Köln, Palladium

06.09.2018 -> Offenbach, Stadthalle

Quelle: @m_shinoda Instagram

-TIH

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„Post Traumatic – Eine Reise und ein Einblick in die Gefühlswelt Mike Shinodas fast ein Jahr nach Chesters tragischem Tod.“

Nun ist es endlich da: Post Traumatic. Mike Shinoda veröffentlicht fast ein Jahr nach dem tragischen Tod und Verlust von Linkin Parks Frontmann Chester Bennington, seinem „Bruder“ und besten Freund und unserem Chester sein erstes Solo-Album. Neben den bereits acht erschienen Titeln, kommen acht weitere hinzu.

„A place to start“ – Mike nimmt uns auf eine Reise mit, die er in diesem Jahr 1 nach Chester er- und durchlebt hat.

Das Album bietet „zwei Hälften“. Es geht von düsteren und wirklich sehr herzergreifenden und traurigen Textzeilen in etwas Positives, Freundliches und Schönes. Titel 1-8 und Titel 9-16 markieren die zwei Seiten.

Die Melodien, Beats, Stimmlage Mikes sowie Gitarrenriffs oder auch Autotune – Einlagen sind abwechslungsreich.

Nicht jeden Titel kann man anhand der Melodien und Beats in „düster“ oder „freundlich“ einsortieren, man muss wirklich genau auf den Text hören. Doch es wäre nicht Mike, wenn er uns nicht mit jedem Song etwas vermitteln möchte, uns an seinem Leben und seiner Vergangenheit teilhaben lässt, sodass wir auch etwas für unser eigenes Leben mitnehmen können.

Ist es eine Antwort auf die Frage, wie es mit Linkin Park weitergeht? Nein. Ist es ein Mittel zum Zweck, um mit dem Tod Chesters „klar zu kommen“? Das muss jeder für sich entscheiden. Dennoch kann es Balsam für die Fanseele sein.

Mike schrieb jeden einzelnen Text, auch in Zusammenarbeit mit namenhaften Künstlern wie Chino Moreno(Deftones), Machine Gun Kelly, K-Flay oder Blackbear, um wieder Freude im Leben zu finden, mit der Trauer fertig zu werden und um auch wieder die Freude am Musik machen zu haben – Das hat er meiner und unserer Meinung auch geschafft.

Die Songs „Over again“ (über Chester, Ohrwurm, einer meiner Lieblingstitel, sehr gefühlvoll und herzergreifend) und „Watching as I fall“, die kurz nach dem Tod Chesters entstanden sind, gab es schon mit der Post Traumatic EP zu hören. – Sie berühren die Seele. Vielen geht es immer noch so, dass sie „Over and over again“ an diesen tragischen Verlust denken, so auch Mike. Genauso aussagekräftig ist der dritte Song, der vorher erschienenen EP, bei dem man deutlich das „Fallen“ von Mike in sich selbst sowie das Zerbrechen seiner Welt vermittelt bekommt.

In „Promises I can’t keep“ (Versprechungen, die ich nicht halten kann) schaut er zurück auf  Gewissheiten (Ist-Zustand) sowie Neuverhandlungen (Zukunft).

Mit „Crossing a line“ (Ohrwurmbeat, leider nutzt Mike hier nicht seine reine Stimme, dennoch ein Text der zum mitwippen und mitsingen animiert) wird der Wendepunkt auf dem Album getan, denn Mike macht hier deutlich, warum er diesen Weg alleine geht/gehen muss und er alleine Musik macht und somit ohne seine Bandmitglieder Joe, Phoenix, Dave oder Brad. ”I’ve found what I have been waiting for/But to get there means crossing a line“. (Ich habe gefunden, auf was ich gewartet habe, aber um dahin zu kommen, muss ich die „Grenze“ überschreiten/durchbrechen).

Weiterhin lässt er uns an vielen Interaktionen in seinem vergangenen Jahr teilhaben z.B. in „Hold it together“ (klingt angenehm und hebt sich noch etwas ab), die vielleicht dem ein oder anderen „peinlich“ sein könnten – Mike jedoch nicht und so schwingt die Stimmung auch in „Ghosts“  (Achtung: Gute-Laune-Beat schlechthin) um – ein Song über das Paranormale, das man nicht sehen kann, uns aber umgibt. Man hat Déjà vus, hört Stimmen und sieht Geister. Dazu gibt es ein sehr ungewöhnliches bereits erschienenes Video mit „Boris and Mrs Oatmeal“, das seinen eigenen gewissen Charme hat.

Im Song mit K-Flay „Make it up as I go” realisiert Mike, dass er keine Ahnung hat, was er gerade tut, er aber seine eigene Spur nehmen/seine eigene Spur nehmen muss („I have to take my own lane“). Co-Writer war hier übrigens Linkin Parks und unser Brad. Die Parts von K-Flay trafen bei dem erstmaligen Hören nicht meinen Geschmack, aber mit der Zeit gewöhnt man sich dran.

Auch Respekt in „I.O.U“ mit besonderer Textzeile und möglichen Verweis auf Fort Minor: “Main course is my main sport. Play major but Minor’s my main Fort put a chain around everything i cam for. Look but don’t touch sucker“ sowie einem eingängigen Beat und einem härterem Rap-Ton wird thematisiert.

Zurückfinden zu seiner „Attitude“ in „Lift off“ mit Chino Moreno und Machine Gun Kelly mit sehr gezielten Rapparts (hier hatte ich tatsächlich auf etwas mit Gitarre gehofft, gerade weil Chino mit beteiligt war – ist Geschmackssache) und die Liebe zu seiner Frau Anna und seinen Kindern in „World’s on fire“ (mir etwas zu eintönig (sehr schade) und hätte den ein oder anderen härteren Part sowie tieferen Beat vertragen) finden auch auf dem Album Platz.

Mit „Running from my shadow“ greift Mike dunkle Erinnerungen seiner Karriere auf, um sich selbigen zu stellen. Der Titel erinnert stark an  frühe Anfangszeiten Linkin Parks (Hybrid Theory EP, Hybrid Theory) sowie an den Höhepunkt seiner bisherigen Karriere mit Linkin Park. Er findet hier meiner Meinung nach diesen „Flow“ wieder und der Song macht einfach Bock. Unterstützt wird das Ganze von „Grandson“.  Mike kommentierte dieses Lied selbst und sagte: „Manchmal hilft es ein Lied zu schreiben, um dir Dinge bewusst zu mache. Das Schreiben zwingt tatsächlich zur Selbstreflexion, und die Selbstreflexion führt zu Realisationen“. Wie auch bei „Make it up as I go“ fungierte Brad als Co-Writer.

Zum Ende des Albums mit „I can’t hear you now“ gelingt Mike meiner Meinung nach noch ein ganz besonderes Lied mit wirklich schönen und teilweise beruhigenden Strophen und Wechsel zwischen „hard“ und „soft“ – Tiefe Beats, eine freundliche Melodie, ein guter Text sowie gute Gesang- und Rapparts lassen das Album ausklingen.

Bei diesem Album nach Perfektion zu schreien oder zu suchen, sollte nicht der Maßstab sein. Gleiches gilt für Vergleiche zu Linkin Park oder Fort Minor-Werken.

Einige Titel hätten vielleicht noch etwas „Editing“ vertragen können, dass würde aber meiner Meinung nach dem gewissen Flair sowie die Verschiedenheit der unterschiedlichen Stimmungen, die man beim Hören entwickeln kann, schaden. Gerade das „Unsaubere“ gefällt mir hier persönlich gut und gibt dem Album eine eigene und besondere Note.

Das Album bietet Abwechslung und für jeden ist etwas dabei – Sei es für Charthörer_innen, Rapfans und auch für Rock und Metalheads, wie einige von uns und mich – man darf sich vor Neuem nur nicht verschränken.

Im Team fällt das Album noch besser aus, was aber auch die verschiedenen Geschmäcker ausmacht. Dennoch sind wir alle mit Mikes neuem Album sehr zufrieden und freuen uns auf seinen Auftritt in Köln.

Fazit: Das Album ist eine Gefühlsreise mit unserem Tourguide Mike Shinoda mit kleinen Schönheitsfehlern, die aber wirklich nur sehr harte Kritiker sowie „Trollkritiker“ zum Anlass nehmen könnten, um Mike damit in die Pfanne hauen zu wollen. Es kannfür einen reinen Linkin Park oder Fort Minor-Fan und Hörer erst mal befremdlich und ungewohnt und man denkt: „Man, das gefällt mir gar nicht. Trifft nicht meinen Geschmack. Das ist ja gar nicht Linkin Park oder Fort Minor“. Nicht jedem wird das Album (auf Anhieb) gefallen. Das ist vollkommen in Ordnung, aber wenn man dem Album eine richtige Chance geben will, muss man sich darauf einlassen und dann wird man mit diesem Album auch seine Freude haben. Ihr werdet es nicht bereuen. Viele der Titel brauchen etwas, bis sie gefallen werden und zunächst werden die bisher erschienenen Titel euch besser gefallen.

Es ist kein „Sell-Out“, es ist für ihn selbst und ein Geschenk an uns Fans, sowie die Musikwelt, die wissen soll, dass Mike Shinoda nach vorne blickt. Kein Lied klingt wie ein anderes auf dem Album.

Es ist ein Anfang, kein Meisterwerk schlechthin, kein „Non plus ultra“-Album – aber es ist Mike ganz persönlich und dafür Hut ab. Es macht Spaß!

Anspieltipps: Over again, Running from my shadow, Ghosts, Nothing makes sense anymore, Can’t hear you now, Hold it together

-TIH

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#Posttraumatic

#makeChesterproud

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A Place to Start

Trauer, Hoffnungslosigkeit, Planlosigkeit, Verloren sein, die Linkin Park – Fanbase im Nichts. Dies beschäftigte uns alle in diesem ersten Jahr ohne Chester. Wie sollte es weiter gehen mit Linkin Park? Diese Frage ist immer noch nicht geklärt und wir Soldiers warten vergeblich auf eine Antwort.

Mike schrieb das Album „Post Traumatic EP“ in den wohl schwersten Stunden seines Lebens: dies war der Anlass für mich, etwas zu machen und es begann mit einer Frage. Wie kann man ihm diese Unterstützung zukommen lassen? Aus dieser Überlegung entstand am 31.03.2018 eine Idee, aus der Idee wurde ein Konzept und aus dem Konzept wuchs ein Team aus Linkin Park – Soldiers, Fort Minor – Fans und Mike Shinoda – Anhänger zusammen, die die Unterstützung für Mike und auch Linkin Park nach wie vor genauso betreiben, wie vor diesem tragischen Verlust.

Es fing alles klein an, man lernte sich kennen, es entstanden drei Seiten in den Sozialen Netzwerken und mittlerweile hat man ein festes Team, dass super zusammenarbeitet, um der Fangemeinde und Anhängerschaft die neuesten Nachrichten zu kommen zu lassen.

Dies ist nur der Anfang dieser Homepage, die wir nach und nach weiter aufbauen werden, um euch die bestmöglichste Erfahrung zu gewährleisten.

– JAY

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Credits: TIH

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